Praterstern Wien

Die städtebauliche Situation soll sich als eine neue Interpretation aus den geschichtlichen Substanzen Alter Nordbahnhof - entwickeln. Zwei leicht geneigte
Baukörper die einen Zwischenraum aufspannen, werden mit einem schmal gestreckten innenliegenden Baukörper verbunden und als eine Einheit wahrgenommen. Zwischen den Körpern gespannter Raum (Halle) öffnet sich zum
Praterstern und schützt den Innenhof durch eine vertikale Lärmglasscheibe. Erdgeschosszone ist als eine transparente „Verweilzone“ konzipiert. Zum Praterstern orientieren sich die Geschäfte, aber auch der Zugang zum Foyer. Der sternartige Durchgang (Passage) ermöglicht eine gleichwertige Erschließung von der Nordbahnstrasse, Praterstern sowie zum Personentunnel. Die Anlieferung erfolgt um das ÖBB Gebäude, eine bauliche Verbindung zum ÖBB Gebäude ist im ersten Obergeschoss möglich, mit einem direkten Zugang zum Restaurant. Im ersten Obergeschoss befindet sich in der Halle das Restaurant mit Luftraum zum Foyer und Terrasse mit dem Ausblick zum Praterstern. Das repräsentative Büro streckt sich entlang der Nordbahnstrasse bis zum Praterstern mit eigenem Zugang vom Erdgeschoss. Regelgeschosse besitzen vier Büroeinheiten je ca. 400m². Der im Innenhof liegender Baukörper wird als Kernzone genutzt. Es sind je Geschoss zwei Kerne vorgesehen. Der „Innenhof“ wird zum Praterstern mit Schallglaswand
abgeschlossen. Im Inneren sind in die Höhe kragende Pflanzensäulen vorgesehen, die den „Ruheraum“ unterstützen sollen.

in Zusammenarbeit mit: Pittino&Ortner
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